Chronik der Jungschützen

Die Entstehung der Jungschützengruppe in den  fünfziger Jahren ist eng mit dem Beginn des sportlichen Schießens verbunden.
Dies ist deutlich daran zu erkennen, dass die Schießmeister gleichzeitig als Jungschützenmeister fungierten.

In der Gilde-Satzung zur Neugründung als Bruderschaft, welche in der Generalversammlung am 20. November 1949 beschlossen wurde, heißt es : „Die Jungschützenmeister können zu den Vorstandsitzungen hinzugezogen werden.“

In der neu gefassten Satzung aus dem Jahre 1974 geht die Bildung einer eigenen Jungschützenabteilung vor. Auf der Generalversammlung am 20. Januar 1980 wird der §11 (Vorstand) der Satzung auf Vorschlag von Brudermeister Dr. Hans Krüper wie folgt ergänzt: „Der von den Jungschützen zu wählende Jugendvertreter, wird als Jungschützenmeister in den geschäftsführenden Vorstand entsandt“.

1990

1990 wird Johannes Rempe als erster Jungschützenmeister durch die Jungschützenversammlung gewählt. Sein Amtsvorgänger, Heiner Horsthemke und auch dessen Vorgänger waren in Personalunion für Jungschützenkompanie, sowie für den Schießclub verantwortlich.
Heiner Horsthemke übte zudem von 1969-1977 das Amt des Bezirksjungschützenmeisters aus. Johannes Rempe holt 1992 den Bezirksjungschützentag nach Verl. Die Gildejungschützen sind aber auch gern gesehene Gäste auf den Schützenfesten in der Umgebung. Wie bei Bezirks-, Diözesan- und Bundesjungschützentagen. Als Jungschützenmeister folgten ihm 1996 Harald Honerlage, 2002 Nico Thebille, 2005 Christian Beiwinkel, 2008 Tobias Lükewille und seit 2014 Simon Rieckhaus.

Die Jungschützengruppe führte eigene Veranstaltungen, wie beispielsweise wilde Gilde Partys oder das Public Viewing bei Fußball Weltmeisterschaften oder Europameisterschaften ein. Durch die stetige Zusammenarbeit der Jungschützen wurden mit dem Voranschreiten der Zeit die gemeinschaftlichen Aktivitäten erweitert. Hierzu gehören heute die Unterstützung der Stadt Verl sowohl bei dem Verler Frühlingserwachen, dem Sommerkino und auch am Verler Tod. Auch bei dem alljährlichen Oktoberfest und jeglichen internen Versammlungen wie das Patronatsfest oder der Jahreshauptversammlung der Gilde, stehen die Jungschützen tatkräftig zu Seite sowohl in Planung als auch Aufbau und Abbau. Bei der alljährlichen Jungschützenversammlung wird die Winterkönigswürde durch ein internes Schießen mit dem Luftgewehr, auf einen vom amtierenden König gebauten Vogel, verliehen. In Bezug zu den damaligen Wilde-Gilde-Partys entstand die alljährliche Gilde-Halloweenparty, welche mittlerweile als die größte Halloweenparty in ganz Ostwestfalen-Lippe bekannt ist. Der Auf- und Abbau des Bühnenbildes, das Schmücken der Halle, der Thekenbetrieb und auch die Unterhaltung der Partymeute durch Musik und Licht erfolgt gemeinschaftlich durch die Jungschützen.

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